Hugo-Ball-Almanach, Neue Folge 8, erschienen

Der in Zusammenarbeit mit der Hugo-Ball-Gesellschaft von der Stadt Pirmasens herausgegebene Hugo-Ball-Almanach, Neue Folge 8 (2017), ist soeben in der Münchner edition text+kritik erschienen. Der Band ist broschiert, umfasst 272 Seiten, hat 36 s/w-Abbildungen und kostet 24,00 € bzw. 20,00 € im Abonnement. Die Mitglieder der Hugo-Ball-Gesellschaft erhalten ein kostenloses Exemplar.

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis Hugo-Ball-Almanach N.F. 8 (2017)

 

Einleitung (S. 9-12)

 

Hugo Ball
Briefe an Helene und Ferdinand Schohl (S. 13-31)
Nicola Behrmann
Kommentar zu den Briefen von Hugo Ball an Helene und Ferdinand Schohl (S. 32-42)
Nicola Behrmann
In großer Bedrängnis. Die Briefe von Hugo Ball an Helene und Ferdinand Schohl (S. 43-55)

Martin Mittelmeier
Kautschuk: Der Stoff, aus dem die Dadaisten sind (S. 56-63)

Karin Füllner
Performanz und Phantastik. Der Dada-Trommler Richard Huelsenbeck (S. 64-79)

Thilo Bock
Künstlertheater, Krippenspiele & Kandinsky. Vorbilder für Hugo Balls dadaistische Bühne (S. 80-93)

Eckhard Faul
Der Dada-Papa. Zum aktuellen Bild Hugo Balls anlässlich des Dada-Jubiläumsjahres (S. 94-108)

Walter Fähnders
»Die ganze Welt ist eine Manifestation«. Avantgarde-Manifeste und Manifestantismus heute (S. !09-124)

Enno Stahl
Neo Neo Dada. Zeitgenössische Dada-Rezeption bei Mara Genschel, Ann Cotten und Oswald Egger (S. 125-147)

Peter Dayan
Why the Music of Satie is the Only Genuine Music of Paris Dada (S. 148-161)

Tobias Widmaier
Den Spießern »in die Ohren coitieren«.George Grosz und das dadaistische Œuvre des Komponisten Erwin Schulhoff 1919/20 (S. 162-173)

Yvonne Wasserloos
Musikalisierung des Geräusches. Satie – Cage – Kraftwerk (S. 174-185)

 

 

Anhang

 

Walburga Krupp
Dada ist Anfang und Ende … Die Dada-Ausstellungen im Jahr 2016 (S. 189-200)

Ludger Jansen
Eine Ausstellung über Hugo Ball gestalten (S. 201-208)

Hans Dieter Zimmermann
Zur Eröffnung des Hugo-Ball-Kabinetts in Pirmasens (S. 209-214)

Adrian Notz
»Voller Erfolg«. Das zwölfte Jahr im Cabaret Voltaire (S. 215-236)

 

Rezensionen

Martin Mittelmeier: Dada. Eine Jahrhundertgeschichte (Thomas Keith) (S. 237-245)
Daniela Padularosa: Denken im Gegensatz: Hugo Ball. Ikonen-Lehre und Psychoanalyse in der Literatur der Moderne (Gabriele Guerra) (S. 245-247)
Thilo Bock: »Eine lebendige Zeitschrift gewissermaassen.« Hugo Ball und die literarische Bühne. Eine Annäherung (Thomas Keith) (S. 248-255)
Emmy Hennings: Gefängnis – Das graue Haus – Das Haus im Schatten. Hrsg. und kommentiert von Christa Baumberger und Nicola Behrmann. Unter Mitarbeit von Simone Sumpf. Mit einem Nachwort von Christa Baumberger; Emmy Hennings: Das Brandmal – Das ewige Lied. Hrsg. und kommentiert von Nicola Behrmann und Christa Baumberger. Unter Mitarbeit von Simone Sumpf. Mit einem Nachwort von Nicola Behrmann (Michael Braun) (S. 255-259)
Christa Baumberger, Nicola Behrmann: Emmy Hennings Dada  (Gabriele Guerra) (S. 260-261)

 

Adressen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (S. 263-264)
Personenregister (S. 265-270)

Hugo Ball in der Provence

Im Rahmen der 7. Ausgabe der „Rencontres littéraires en Haute-Provence“, die als übergeordnetes Thema „1917 – révoltes logiques“ hat, ist am Samstag, 17. Juni 2017, um 18 Uhr ein Vortrag des Pariser Schriftstellers Patrick Beurard-Valdoye („Hugo bringuebalé du Lac de Zurich au Lac Majeur“) zu hören. Die Veranstaltung findet statt in Lurs, bei Sophie et François Prévost, La Pompe 04700.

 

Lesung mit Enno Stahl in Pirmasens

Auf Einladung der Geschäftsführung Hugo-Ball-Preis und der Hugo-Ball-Gesellschaft wird der Schriftsteller Enno Stahl am 28. Juni 2017 aus seinem eben erschienenen neuen Roman „Spätkirmes“ lesen. Die Veranstaltung findet im Carolinensaal Pirmasens am Buchsweiler-Tor-Platz statt, der Beginn ist um 20 Uhr.

Der Literaturwissenschaftler Dr. Enno Stahl, geb. 1962, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Heinrich-Heine-Institut in Düsseldorf. Er hat viel publiziert zu den Bereichen Avantgarde, Underground und Dada. 2016 war er Mitveranstalter der Düsseldorfer Dada-Tagung, an der auch die Hugo-Ball-Gesellschaft als Kooperationspartner beteiligt war. Enno Stahl war bereits zweimal mit einem Beitrag im Hugo-Ball-Almanach vertreten.
Darüber hinaus ist er seit vielen Jahren als Performancekünstler und Autor tätig. Zu nennen sind besonders die im Verbrecher Verlag erschienenen Romane „Diese Seelen“ (2008) und „Winkler, Werber“ (2012) sowie der Essayband „Diskurspogo“ (2013). Im gleichen Verlag ist jetzt auch sein neuer Roman „Spätkirmes“ veröffentlicht worden – einer seiner hochgelobten analytisch-realistischen Romane: „In Spätkirmes dreht sich alles um die (eingebildeten) Leiden des Mittelstandes und um den verschleierten Widerspruch von ‚Heimat‘ und Sicherheit. Gerade die analytische Schärfe macht Stahls Buch so unerhört aktuell.“ (Verlagsankündigung)

Eintritt 5 Euro / Schüler u.a. frei | Karten: Kulturamt Pirmasens | kartenverkauf@pirmasens.de | 06331 84 23 52